Gernalversammlung 2019


kärntnerrind feiert positiven Jahresabschluss trotz vieler Herausforderungen

2018 war für die Kärntner Rinderzüchter ein weiteres Jahr der Erfolge. Trotz Blauzungenkrankheit und sechsmonatiger „Totalsperre“ für Kärnten im Drittlandexport konnte ein erfreulicher positiver Schlussstrich unter das Jahr 2018 gezogen werden. Viele Züchter wurden für ihre hervorragende Arbeit mit Auszeichnungen geehrt. Die Ehrengäste, unter Ihnen Präsident Ing. Johann Mößler, Kammerrat Thomas Rinner, ÖR Johann Steiner und die Mitglieder feierten am 9. März 2019 in der Generalversammlung das abgelaufene Geschäftsjahr von kärntnerrind. 

2018 wurden von kärntnerrind 1.461 Mitglieder betreut, welche sich mit der Zuchtarbeit von 15 verschiedenen Rinderrassen mit ca. 21.600 Herdebuchkühen beschäftigen. Der Obmann und der Geschäftsführer berichteten über die positive Umsetzung der Zuchtprogramme, den Stand im Projekt „Zukunft Rinderzucht Kärnten“ und die erfolgreichen Präsentationen der Kärntner Rinderzucht. Besonders stolz ist man auf die Rasse Pinzgauer bei der Länderschau im Rahmen des Weltkongresses. Fünf von sieben Gruppensiegen und alle Bundesssiege in der Abteilung Fleisch gingen nach Kärnten.

Positives Vermarktungsjahr trotz vieler Hindernisse
Schwierig, aber trotzdem erfolgreich, gestaltete sich das abgelaufene Vermarktungsjahr. Nach einem sehr erfolgreichen und intensiven Start in das Jahr 2018 wurde die zügige Vermarktung durch das Verbot der Durchfuhr und Einfuhr nach Russland von Kärntner Tieren von 1. Mai bis Ende Oktober total gestoppt. Nur durch die sehr gute Nachfrage der heimischen Käufer und dem italienischen Handel konnte das Vermarktungsjahr erfolgreich und mit leichten Steigerungen der Durchschnittspreise abgeschlossen werden. Ein besonderer Dank geht an den treuen heimischen Käufer, immerhin wurden auf den Versteigerungen 84 % der vermarkteten Tiere im Inland abgesetzt.

13 Betriebe erhielten heuer den Managementpreis
Der Höhepunkt der Generalversammlung war die Vergabe der höchsten Auszeichnung der Kärntner Rinderzucht, des Managementpreises 2018.
Die Milchleistung ist in den letzten Jahren enorm gestiegen, die Anforderungen an das Management am Betrieb ebenso. Hohe Milchleistungen sind nur dann sinnvoll, wenn gleichzeitig der gesamte wirtschaftliche Erfolg stimmt. Beste Ergebnisse in den Bereichen Zellzahl, durchschnittliche Lebensleistung, Erstkalbealter, Besamungsindex, Jungstiereinsatz und Zuchtwert der eingesetzten Kalbväter waren neben der durchschnittlichen Landesleistung der jeweiligen Rasse die Voraussetzung der Betriebe für die Auszeichnung „Managementpreis 2018“. 13 Betriebe von kärntnerrind nahmen stolz diese Auszeichnung entgegen.

Kärntner Braunvieh ist die Nummer 1 in Österreich und die beste Fleckviehkuh kommt aus Kärnten
Im Leistungsbericht konnte erfreulicherweise von einer weiteren Steigerung der Milchleistung, zahlreichen österreichischen Spitzenplatzierungen, 29 neuen 100.000 Liter Kühen und 7 Lebensleistungskühe Fleisch im abgelaufenen Jahr berichtet werden. Auch hier steht Kärnten mit an der Spitze. Das Kärntner Braunvieh erreichte erneut die höchste Durchschnittsleistung in Österreich.
Der Betrieb Karin und Markus Lichtenegger ist mit über 1.100 Fett und Eiweiß kg der zweitstärkste Fleckviehbetrieb in Österreich. Die Familie Johannes Weber ist der viertbeste Fleckviehbetrieb in Österreich, auf dem Betrieb steht ebenfalls die viertbeste Dauerleistungskuh in Österreich mit über 164.000 kg Lebensleistung.
Zusätzlich stehen die leistungsstärkste Jungkuh Bacadi (V: Raul) und die beste Mehrkalbskuh Johanna (V: Mandya) von Österreich am Betrieb Barbara Zarfl.

kärntnerrind gratuliert allen Züchter-Familien zu ihrer ausgezeichneten Zuchtarbeit und wünscht Ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg für Haus und Hof.

Managementpreis 2018

Fleckvieh

Brunner Christoph, Bad St. Leonhard
Kollmitzer Andrea, Millstatt
Lichtenegger Karin u. Markus, St. Margarethen / Lav.
Dr. Maurer Franz, Preitenegg
Michelitsch Angelika, Rothenthurn
Monsberger Franz, Bad St. Leonhard
Nössler Hubert, St. Michael / Lav.
Ing. Pirker Gerald, St. Georgen / Lav.
Pirker Heinz, Bad St. Leonhard
Rainer Heinz Franz, Liebenfels

Braunvieh

Guggenberger Hannes Mathias, Fresach
Tatschl Franz, St. Gertraud / Lav.

Pinzgauer

Brunner Christoph, Radenthein


Mit der höchsten Auszeichnung der Kärntner Rinderzucht, dem Managementpreis wurden 10 Fleckviehzüchter von Obmann Ing. Sebastian Auernig, und Präsident ÖR Hans Mößler ausgezeichnet.

Zwei Braunvieh- und ein Pinzgauerzüchter erhielten von Obmann Ing. Sebastian Auernig, und Präsident ÖR Hans Mößler den Managementpreis 2018.

24 neue 100.000 Liter Kühe der Rasse Fleckvieh erhielten das ZAR Ehrendiplom.

3 neue 100.000 Liter Kühe der Rasse Braunvieh erhielten das ZAR Ehrendiplom.

Ehrung der besten Betriebe und Kühe der Rasse Fleckvieh.

Ehrung der besten Betriebe und Kühe der Rasse Pinzgauer.

Ehrung der besten Betriebe und Kühe der Rasse Braunvieh.

Die erfolgreichen Kärntner Züchter der Pinzgauer Länderschau wurden mit ZAR Preisen und Staatsehrenpreisen ausgezeichnet.

Fünf Fleckviehzüchter wurden für ihre erfolgreiche Zuchtarbeit ausgezeichnet.
Ing. Reinhard Jandl für den EuroPremium Stier Witonis AT 132.019.822
Franz Koch für den Euroselct Jungstier Eisenhut AT 921.271.838
Herwig Kofler für den Euroselct Jungstier Hooligan AT 357.392.838
Franz Zmug für den Euroselct Jungstier Weissensee AT 364.261.168
Simone u. Johannes Jöbstl für den Jungstier Moment AT 672.658.738

Horst Schnitzer erhielt eine Auszeichnung für den Besamungsstier kr Maik AT 355.735.838